Samstag, 8. November 2008

Big Island = Vielfalt

Nachdem wir uns zwei Tage intensivst um die Unterwasserwelt gekümmert hatten, war nun das Land an der Reihe. Der Stickstoffpegel in unserem Blut und der Geldpegel in unseren Geldbeuteln waren uns das zudem schuldig.
Ein Roadtrip ist wohl die beste Wahl Big Island kennenzulernen. Mit unserem SUV fühlten wir uns da gut vorbereitet.
In den nächsten beiden Tagen, schaffte es die Insel immer wieder uns durch neue Landschaftsformen in Staunen zu versetzen:
Nach der Landung dachten wir, dass die halbe Stunde Flug scheinbar doch bis zum Mond gereicht hat. So sah es nämlich außerhalb des (äußerst coolen) Flughafen aus. Außer grau-schwarzem "Dreck" bis zum Horizont war nicht viel zu sehen.

Von 5-11-2008 Hawaii Auto Big Island



Da wir auf Fotos schon Bäume auf Big Island gesehen hatten, waren wir beruhigt. Je weiter wir dann nach Norden kamen, desto bewachsener wurde es. Anfangs magerer Steppenbewuchs wurde bald durch saftige Wiesen und Mischwälder abgelöst. Und da waren wir noch keine zwei Stunden unterwegs! Bevor der Tag endete folgten darauf noch Schottland-Optik und dichter Regenwald.

Von 5-11-2008 Hawaii Auto Big Island


Nicht zu vergessen sind die beiden echt hohen Berge der Insel, auf denen auch Schnee liegt. Mangels Zeit und der angemessenen Spezialausrüstung (z.B. Jacke) mussten wir da jedoch passen...
Nach der Übernachtung in einem Hawaii-Redneck-Kaff brachen wir zu den Vulkanen auf. Teilweise in Regenwald eingebetet, gab es dort riesige Krater und (leider) abgekühlte Lavafelder zu sehen. Unserem Wunsch die Lava fließen zu sehen, wollte Pele (Göttin der Vulkane) nicht nachkommen. Auch unsere Versuche sie zu erzürnen, ließen sie kalt... Die Ausmaße der geologischen Effekte waren dennoch beeindruckend.

Von 6-11-2008 Hawaii Vulkan


Nach unzähligen (so ca. 400) Meilen auf teilweise schnurgeraden (und damit saulangweiligen) Straßen kamen wir wieder am Flughafen im westlich gelegenen Kona an.
Wir flogen wieder gen Oahu und das Gefühl, noch lange nicht alles gesehen zu haben, blieb...

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