... wird auch als Verabschiedung benutzt. Leider ist der Urlaub schon wieder vorbei. Heute gehts nach San Francisco und einen Tag später wieder gen Heimat. Erwartungsgemäß werden wir wohl die darauffolgenden Tage im, dem Jetlag geschuldeten, Dämmerzustand verbringen. Da wird sich im Blog nicht viel tun. Aber der Leserschaft wird ein würdiger Abschluss geboten werden! Das ist versprochen! Gute Nacht...
PS: Von freundlich gemeinten oder geheuchelten "Und wie wars?" bitten wir die erste Zeit abzusehen - wir können eh noch nicht reden, geschweige denn, jemanden durch die zusammengekniffenen Augen erkennen...
Samstag, 8. November 2008
Big Island = Vielfalt
Nachdem wir uns zwei Tage intensivst um die Unterwasserwelt gekümmert hatten, war nun das Land an der Reihe. Der Stickstoffpegel in unserem Blut und der Geldpegel in unseren Geldbeuteln waren uns das zudem schuldig.
Ein Roadtrip ist wohl die beste Wahl Big Island kennenzulernen. Mit unserem SUV fühlten wir uns da gut vorbereitet.
In den nächsten beiden Tagen, schaffte es die Insel immer wieder uns durch neue Landschaftsformen in Staunen zu versetzen:
Nach der Landung dachten wir, dass die halbe Stunde Flug scheinbar doch bis zum Mond gereicht hat. So sah es nämlich außerhalb des (äußerst coolen) Flughafen aus. Außer grau-schwarzem "Dreck" bis zum Horizont war nicht viel zu sehen.
Da wir auf Fotos schon Bäume auf Big Island gesehen hatten, waren wir beruhigt. Je weiter wir dann nach Norden kamen, desto bewachsener wurde es. Anfangs magerer Steppenbewuchs wurde bald durch saftige Wiesen und Mischwälder abgelöst. Und da waren wir noch keine zwei Stunden unterwegs! Bevor der Tag endete folgten darauf noch Schottland-Optik und dichter Regenwald.
Nicht zu vergessen sind die beiden echt hohen Berge der Insel, auf denen auch Schnee liegt. Mangels Zeit und der angemessenen Spezialausrüstung (z.B. Jacke) mussten wir da jedoch passen...
Nach der Übernachtung in einem Hawaii-Redneck-Kaff brachen wir zu den Vulkanen auf. Teilweise in Regenwald eingebetet, gab es dort riesige Krater und (leider) abgekühlte Lavafelder zu sehen. Unserem Wunsch die Lava fließen zu sehen, wollte Pele (Göttin der Vulkane) nicht nachkommen. Auch unsere Versuche sie zu erzürnen, ließen sie kalt... Die Ausmaße der geologischen Effekte waren dennoch beeindruckend.
Nach unzähligen (so ca. 400) Meilen auf teilweise schnurgeraden (und damit saulangweiligen) Straßen kamen wir wieder am Flughafen im westlich gelegenen Kona an.
Wir flogen wieder gen Oahu und das Gefühl, noch lange nicht alles gesehen zu haben, blieb...
Ein Roadtrip ist wohl die beste Wahl Big Island kennenzulernen. Mit unserem SUV fühlten wir uns da gut vorbereitet.
In den nächsten beiden Tagen, schaffte es die Insel immer wieder uns durch neue Landschaftsformen in Staunen zu versetzen:
Nach der Landung dachten wir, dass die halbe Stunde Flug scheinbar doch bis zum Mond gereicht hat. So sah es nämlich außerhalb des (äußerst coolen) Flughafen aus. Außer grau-schwarzem "Dreck" bis zum Horizont war nicht viel zu sehen.
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| Von 5-11-2008 Hawaii Auto Big Island |
Da wir auf Fotos schon Bäume auf Big Island gesehen hatten, waren wir beruhigt. Je weiter wir dann nach Norden kamen, desto bewachsener wurde es. Anfangs magerer Steppenbewuchs wurde bald durch saftige Wiesen und Mischwälder abgelöst. Und da waren wir noch keine zwei Stunden unterwegs! Bevor der Tag endete folgten darauf noch Schottland-Optik und dichter Regenwald.
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| Von 5-11-2008 Hawaii Auto Big Island |
Nicht zu vergessen sind die beiden echt hohen Berge der Insel, auf denen auch Schnee liegt. Mangels Zeit und der angemessenen Spezialausrüstung (z.B. Jacke) mussten wir da jedoch passen...
Nach der Übernachtung in einem Hawaii-Redneck-Kaff brachen wir zu den Vulkanen auf. Teilweise in Regenwald eingebetet, gab es dort riesige Krater und (leider) abgekühlte Lavafelder zu sehen. Unserem Wunsch die Lava fließen zu sehen, wollte Pele (Göttin der Vulkane) nicht nachkommen. Auch unsere Versuche sie zu erzürnen, ließen sie kalt... Die Ausmaße der geologischen Effekte waren dennoch beeindruckend.
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| Von 6-11-2008 Hawaii Vulkan |
Nach unzähligen (so ca. 400) Meilen auf teilweise schnurgeraden (und damit saulangweiligen) Straßen kamen wir wieder am Flughafen im westlich gelegenen Kona an.
Wir flogen wieder gen Oahu und das Gefühl, noch lange nicht alles gesehen zu haben, blieb...
Tauchen vor Big Island
Am Montag sind wir auf der größten der hawaiianischen Inseln – Big Island – angekommen. Dem neuen amerikanischen Zeitgeist angepasst, mieteten wir uns ein Mid-Size SUV, reihten uns auf dem Highway ein und cruisten mit 45 Meilen pro Stunde Richtung Ozean.
Da wir auf Oahu reichlichst Erfahrung bei zwei geführten Tauchgängen gesammelt haben, nahmen wir uns vor, die Küstengewässer Big Islands selbstständig zu explorieren. Erwartungsgemäß lief alles rund.
Schon in geringen Tiefen zeigt sich die Unterwasserlandschaft in voller Pracht. Lava und Korallen formten Gräben, Höhlen und kleine Erhebungen. Fische zeigten sich reichlich – von denen wir ca. 98% nicht korrekt benennen konnten. Weiter unten konnten wir beobachten wie sich eine Meeresschildkröte ihre tägliche Körperpflege besorgen ließ.
Wir wagten uns im Morgengrauen mitunter bis auf 20 Meter vor, um die von allen Einheimischen angepriesenen „huge animals“ entdecken zu können. Die Rede war von Tigerhaien, Delphinen, Manta Rochen und vereinzelten Walen, die zu unserem Glück dieses Jahr schon besonders zeitig vor den Inseln gesichtet worden sind! Aber auch hier wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht: Uns zeigte sich keines der besagten Tiere…
Da wir auf Oahu reichlichst Erfahrung bei zwei geführten Tauchgängen gesammelt haben, nahmen wir uns vor, die Küstengewässer Big Islands selbstständig zu explorieren. Erwartungsgemäß lief alles rund.
Schon in geringen Tiefen zeigt sich die Unterwasserlandschaft in voller Pracht. Lava und Korallen formten Gräben, Höhlen und kleine Erhebungen. Fische zeigten sich reichlich – von denen wir ca. 98% nicht korrekt benennen konnten. Weiter unten konnten wir beobachten wie sich eine Meeresschildkröte ihre tägliche Körperpflege besorgen ließ.
| Von 4-11-2008 Hawaii Tauchen Big Island |
Wir wagten uns im Morgengrauen mitunter bis auf 20 Meter vor, um die von allen Einheimischen angepriesenen „huge animals“ entdecken zu können. Die Rede war von Tigerhaien, Delphinen, Manta Rochen und vereinzelten Walen, die zu unserem Glück dieses Jahr schon besonders zeitig vor den Inseln gesichtet worden sind! Aber auch hier wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht: Uns zeigte sich keines der besagten Tiere…
| Von 4-11-2008 Hawaii Tauchen Big Island |
Montag, 3. November 2008
Auf gehts nach Big Island!
Montag früh brechen wir für einen viertägigen Trip nach Big Island - auch Hawaii genannt - auf. Es ist die größte (und immernoch wachsende) der hawaiianischen Inseln.
Aufgrund unendlich vieler und schöner Shoredive-Spots (Tauchen vom Strand aus), fließender Lava und schneebedeckten, hohen Bergen, freuen wir uns schon sehr darauf. Nur wird die Aktualität dieses Blogs wahrscheinlich leiden... Der Klapprechner bleibt bei der Besitzerin und da Internet-Cafés in aller Regel Treffpunkt der Nerds sind, die trotzdem mit in den Urlaub mussten, sind wir uns noch nicht sicher, ob wir uns da hinein trauen. Die spielen doch da alle Killerspiele und so...
Jedenfalls schoneinmal sorry. Ich denke aber es wird daraufhin viele sehr schöne Fotos und Berichte geben! Ich geh jetzt schlafen! Wir müssen um 5:15Uhr (!!!) aufstehen - und das im Urlaub!
Aloha
Aufgrund unendlich vieler und schöner Shoredive-Spots (Tauchen vom Strand aus), fließender Lava und schneebedeckten, hohen Bergen, freuen wir uns schon sehr darauf. Nur wird die Aktualität dieses Blogs wahrscheinlich leiden... Der Klapprechner bleibt bei der Besitzerin und da Internet-Cafés in aller Regel Treffpunkt der Nerds sind, die trotzdem mit in den Urlaub mussten, sind wir uns noch nicht sicher, ob wir uns da hinein trauen. Die spielen doch da alle Killerspiele und so...
Jedenfalls schoneinmal sorry. Ich denke aber es wird daraufhin viele sehr schöne Fotos und Berichte geben! Ich geh jetzt schlafen! Wir müssen um 5:15Uhr (!!!) aufstehen - und das im Urlaub!
Aloha
Sonntag, 2. November 2008
Feedback - aber wie?
Ich mal jetzt mal den Sozialpädagogen: "Das ganze funktioniert hier nur im Dialog...".
Wer weiss nicht wie das geht? Ok:
Wer weiss nicht wie das geht? Ok:
- zum Post (Artikel) scrollen den ihr kommentieren wollt
- auf den Link am Ende des Posts klicken (x kommentare)
- Kommentar eingeben (was, dass müsst schon ihr wissen, nur Worte wie "gut" und "super" sollten häufiger vorkommen)
- als Identität anonym wählen
- auf Veröffentlichen klicken
- fertig
Samstag, 1. November 2008
Berge, Football, buntes Treiben
Heute gab es so viele Möglichkeiten auf Ohau, dass wir uns entschieden alle wahrzunehmen – je nach Verfassung.
Einerseits wurden die Manualani-Höhen bestiegen. Der Pfad auf den Puu Lanipo zeigte sich von seiner harten Seite. Er schlängelte sich 3,7 Meilen den Kamm entlang nordwärts durch Vulkangestein, mal üppig, mal bescheiden gewachsen. Es gab einige Klettereinlagen über Felsen und Baumstämme. Nach über zwei Stunden bot sich diesmal wahrhaftig ein Ausblick, der das Ausmaß der Stadt offenbarte.
Beim Wandern war niemand anzutreffen was daran gelegen haben könnte, dass andererseits High-School-Football gespielt wurde.
Das Match Iolani gegen Word of Life wurde vor einer netten Kulisse ausgetragen. Hinsichtlich des Stadions wären einige der deutschen (Football-)Erstligisten neidisch. Über die Zuschauerzahlen wohl auch. Geschätzte 2000 Leute sahen das Spiel. Die Jungs haben es sich hier richtig gegeben. Zur Halbzeit führte Iolani zwar schon 28:00, setzte aber danach die zweite und dritte Garde ihrer 60 Athleten ein.
Auch wenn es für die meisten Leser böhmische Dörfer sind, aber die folgenden Informationen muss ich noch bringen. Word of Life lief über das ganze Spiel mit nettem Smash-Mouth-Football gegen die 4-Receiver-Sets der Raiders. Stack-I und Double-Wing gab es zu sehen. Da fühlte man sich gleich zuhause… Das ganze endete 28:14 für Iolani und bescherte mir und der Schule ein nettes Homecoming-Game.
Damit war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Am 31.10. zelebriert man in den USA Halloween. Wir waren der Meinung, dass an diesem Tag nur verkleidete Kinder bei der Nachbarschaft überlagerte Süßigkeiten abstauben. Hier auf Oahu ist das scheinbar auch ein Anlass ein riesen Fass aufzumachen. Das ganze ähnelt Karneval im Sommer – aber nur auf den Fußgängerwegen – dafür sorgen die Sicherheitskräfte und Stahlzäune.
Die teilweise verkleideten Menschenmassen quetschen sich lärmend und fotografierend vor den Edelboutiquen vorbei. Ganz großer Renner bei den (ursprünglich eigentlich gruseligen) Kostümen war das Model „Schlampe“ (in den Ausführungen Polizistin, Hausmädchen, Krankenschwester oder Tiger-Lili). „Peinlicher Muskelprotz“ und „abgemagerte Strandnixe“ waren auch dabei, nur war uns nicht klar warum die ganzjährig Halloween feiern…
Einerseits wurden die Manualani-Höhen bestiegen. Der Pfad auf den Puu Lanipo zeigte sich von seiner harten Seite. Er schlängelte sich 3,7 Meilen den Kamm entlang nordwärts durch Vulkangestein, mal üppig, mal bescheiden gewachsen. Es gab einige Klettereinlagen über Felsen und Baumstämme. Nach über zwei Stunden bot sich diesmal wahrhaftig ein Ausblick, der das Ausmaß der Stadt offenbarte.
| Von 31-10-2008 Hawaii Wandern |
Beim Wandern war niemand anzutreffen was daran gelegen haben könnte, dass andererseits High-School-Football gespielt wurde.
Das Match Iolani gegen Word of Life wurde vor einer netten Kulisse ausgetragen. Hinsichtlich des Stadions wären einige der deutschen (Football-)Erstligisten neidisch. Über die Zuschauerzahlen wohl auch. Geschätzte 2000 Leute sahen das Spiel. Die Jungs haben es sich hier richtig gegeben. Zur Halbzeit führte Iolani zwar schon 28:00, setzte aber danach die zweite und dritte Garde ihrer 60 Athleten ein.
| Von 31-10-2008 Hawaii Highschool Football |
Auch wenn es für die meisten Leser böhmische Dörfer sind, aber die folgenden Informationen muss ich noch bringen. Word of Life lief über das ganze Spiel mit nettem Smash-Mouth-Football gegen die 4-Receiver-Sets der Raiders. Stack-I und Double-Wing gab es zu sehen. Da fühlte man sich gleich zuhause… Das ganze endete 28:14 für Iolani und bescherte mir und der Schule ein nettes Homecoming-Game.
Damit war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Am 31.10. zelebriert man in den USA Halloween. Wir waren der Meinung, dass an diesem Tag nur verkleidete Kinder bei der Nachbarschaft überlagerte Süßigkeiten abstauben. Hier auf Oahu ist das scheinbar auch ein Anlass ein riesen Fass aufzumachen. Das ganze ähnelt Karneval im Sommer – aber nur auf den Fußgängerwegen – dafür sorgen die Sicherheitskräfte und Stahlzäune.
Die teilweise verkleideten Menschenmassen quetschen sich lärmend und fotografierend vor den Edelboutiquen vorbei. Ganz großer Renner bei den (ursprünglich eigentlich gruseligen) Kostümen war das Model „Schlampe“ (in den Ausführungen Polizistin, Hausmädchen, Krankenschwester oder Tiger-Lili). „Peinlicher Muskelprotz“ und „abgemagerte Strandnixe“ waren auch dabei, nur war uns nicht klar warum die ganzjährig Halloween feiern…
| Von 31-10-2008 Hawaii Halloween |
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Unter Wasser
Dem aufmerksammen Leser ist vielleicht schon aufgefallen, dass wir noch nicht von Abenteurn unter Wasser berichtet haben. Also unter Wasser waren wir hier in Hawaii schon oft, aber das zählt nicht.
Um "reinzukommen" sind wir erstmal schnorcheln gegangen. Dazu bietet sich hier auf Oahu die Hanauma Bay an. Der geflutete Grund eines Vulkankraters bildet eine malerische Bucht, die von oben ein echter Hingucker ist. Von dort sieht man auch die Menschenmassen noch nicht so genau.
Nach einem, offensichtlich dem amerikanischen Intellekt angepassten, Lehrfilm, flossen wir mit dem Menschenstrom gen Tal. Endlich im Wasser konnte man Hartkorallen und ein paar Fische bestaunen. Die Sicht war aber durch menschliches Zutun und (leichte) Brandung nur suboptimal. Der zweite Versuch brachte die Gruppe in tiefere Gewässer. Hier war auch nicht soviel los, was wahrscheinlich daran lag, dass man hier kein Riff zum darauf stehen hatte. Bevor ich es vergesse - der Film hat natürlich nichts gebracht!
Das Wasser hier draussen war kühler und bescherte uns das erste Zusammetreffen mit einer Schildkröte! Die ließ sich von den menschlichen Gaffern nicht stören und tauche sogar kurz auf um Luft zu schnappen!?
Der Tag war dann auch schon rum und wir fühlten uns vorbereitet auf die ersten richtigen Tauchgänge...
Bevor es losgehen konnte waren wir mit der scheinbar wichtigsten Tätigkeit dieses Urlaubs beschäftigt: das Anschieben von Transportmitteln mit den wir eigentlich fahren sollten. Nachdem wir den abgekackten Bus 2 Blocks geschoben hatten, unser Tauchequipment in der Hand hielten, trafen wir endlich den Instructor und den Kapitän des Tages. Beides lustige Typen, wobei einer viele deutsche Redewendungen kannte und diese auch laut zu äußern wusste. Auswahl gefällig? "Du hast keinen Schwanz, ich habe eine riesige Schlange!" und "RAUS! RAUS! SCHNELL! SCHNELL!".
Es wurden zwei Spots angesteurt. Turtle Canyon und Koko Craters. Wir sahen Fische, Moränen, Korallen und Schildkröten. Die Tauchgänge waren schön - etwas mehr Fisch hätte es sein können - qualitativ und quantitativ.
Das Boot hat übrigens fast den ganzen Trip durchgehalten! Das Schieben wäre auf jeden Fall interessant geworden...
Um "reinzukommen" sind wir erstmal schnorcheln gegangen. Dazu bietet sich hier auf Oahu die Hanauma Bay an. Der geflutete Grund eines Vulkankraters bildet eine malerische Bucht, die von oben ein echter Hingucker ist. Von dort sieht man auch die Menschenmassen noch nicht so genau.
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| Von 27-10-2008 Hawaii Schnorcheln Hanauma Bay |
Nach einem, offensichtlich dem amerikanischen Intellekt angepassten, Lehrfilm, flossen wir mit dem Menschenstrom gen Tal. Endlich im Wasser konnte man Hartkorallen und ein paar Fische bestaunen. Die Sicht war aber durch menschliches Zutun und (leichte) Brandung nur suboptimal. Der zweite Versuch brachte die Gruppe in tiefere Gewässer. Hier war auch nicht soviel los, was wahrscheinlich daran lag, dass man hier kein Riff zum darauf stehen hatte. Bevor ich es vergesse - der Film hat natürlich nichts gebracht!
Das Wasser hier draussen war kühler und bescherte uns das erste Zusammetreffen mit einer Schildkröte! Die ließ sich von den menschlichen Gaffern nicht stören und tauche sogar kurz auf um Luft zu schnappen!?
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| Von 27-10-2008 Hawaii Schnorcheln Hanauma Bay |
Der Tag war dann auch schon rum und wir fühlten uns vorbereitet auf die ersten richtigen Tauchgänge...
Bevor es losgehen konnte waren wir mit der scheinbar wichtigsten Tätigkeit dieses Urlaubs beschäftigt: das Anschieben von Transportmitteln mit den wir eigentlich fahren sollten. Nachdem wir den abgekackten Bus 2 Blocks geschoben hatten, unser Tauchequipment in der Hand hielten, trafen wir endlich den Instructor und den Kapitän des Tages. Beides lustige Typen, wobei einer viele deutsche Redewendungen kannte und diese auch laut zu äußern wusste. Auswahl gefällig? "Du hast keinen Schwanz, ich habe eine riesige Schlange!" und "RAUS! RAUS! SCHNELL! SCHNELL!".
| Von 28-10-2008 Hawaii Tauchen Maunalua Bay |
Es wurden zwei Spots angesteurt. Turtle Canyon und Koko Craters. Wir sahen Fische, Moränen, Korallen und Schildkröten. Die Tauchgänge waren schön - etwas mehr Fisch hätte es sein können - qualitativ und quantitativ.
| Von 28-10-2008 Hawaii Tauchen Maunalua Bay |
Das Boot hat übrigens fast den ganzen Trip durchgehalten! Das Schieben wäre auf jeden Fall interessant geworden...
Manoa-Falls
Da es am vorherigen Tag geregnet hatte, gab es auch keinen Anlass dies zu ändern. Wir überlegten eine Weile, zogen uns Badeshorts und Regenjacke an und machten uns auf den Weg zu noch mehr Wasser: den 15 Meter hohen Manoa-Wasserfall im Norden der Stadt.
Von der Busfahrerin mit Kennerblick als Touristen erkannt, wurden wir schnell an den Rand des Regenwaldes gebracht.
Der Pfad begrüßte uns mit der Warnung, dass Wanderer doch lieber leuchtende Kleidung tragen sollten, da sie sonst leicht von den Schweine jagenden Huntern für eben selbige gehalten werden. Nur einer von uns hatte da die passende Badehose an.
Der Pfad hielt aber noch andere Überraschungen bereit. Er führte durch tiefsten Regenwald, durch Bambuswälder, über Flüsse und Steine. Der Regen pausierte ab und zu, wollte uns aber nie richtig allein lassen. Der Anstieg zum Aussichtspunkt, der einen pittoresken Blick über Ohau verspricht, mussten wir uns über fies glitschige Wurzeln am Rande des Abgrundes und durch knöcheltiefen Matsch erarbeiten. Wenigstens brauchten wir vor nichts Angst zu haben - es war ja kein Schwein unterwegs.
Nach zwei Stunden oben angekommen, genossen wir den Ausblick:
Von der Busfahrerin mit Kennerblick als Touristen erkannt, wurden wir schnell an den Rand des Regenwaldes gebracht.
Der Pfad begrüßte uns mit der Warnung, dass Wanderer doch lieber leuchtende Kleidung tragen sollten, da sie sonst leicht von den Schweine jagenden Huntern für eben selbige gehalten werden. Nur einer von uns hatte da die passende Badehose an.
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| Von 26-10-2008 Hawaii Wandern Manoa Falls |
Der Pfad hielt aber noch andere Überraschungen bereit. Er führte durch tiefsten Regenwald, durch Bambuswälder, über Flüsse und Steine. Der Regen pausierte ab und zu, wollte uns aber nie richtig allein lassen. Der Anstieg zum Aussichtspunkt, der einen pittoresken Blick über Ohau verspricht, mussten wir uns über fies glitschige Wurzeln am Rande des Abgrundes und durch knöcheltiefen Matsch erarbeiten. Wenigstens brauchten wir vor nichts Angst zu haben - es war ja kein Schwein unterwegs.
Nach zwei Stunden oben angekommen, genossen wir den Ausblick:
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| Von 26-10-2008 Hawaii Wandern Manoa Falls |
Warriors vs .Nevada
Man endlich war es soweit. Das (fast) allseits als absolutes Highlight dieser Reise angesehene NCAA 1A Footballspiel Hawaii gegen Nevada stand an. Wir hatten Karten an der 50 Yard Linie relativ weit oben. Auch wussten wir wo das Aloha Stadium ist und wie man hinkommt. Soviel zu Theorie.
Die Praxis sah wie so oft schon anders aus... Aber fangen wir vorn an: es regnet. Seit früh. Da das Spiel erst am späten Nachmittag beginnt, verbringen wir die Zeit mit der Suche nach einem Handtuch und einer Wanderkarte. Dazu begeben wir uns in eine Mall, was quasi einem riesigen Einkaufszentrum entspricht. Das Teil ist dermaßen unübersichtlich und groß, wir haben gerade noch so einen Weg nach draussen gefunden... Ich denke die Angst unser gesamten übriges Leben darin verbringen zu müssen hat uns beflügelt!
Dann war es an The Bus uns die Tücken des öffentlichen Nahverkehrs auf höchst nervige Art und Weise aufzuzeigen. Der Zeitplan war ganz ok, bis der entsprechende Bus nicht kam! Ich glaube die nächsten zwei auch nicht und der Fahrer des dritten versicherte uns, dass wir pünktlich zum Kickoff da wären... Bravo!
Wir waren dann wirklich zum Kickoff da und dank eines waaghalsigen sowie rücksichtslosen Gewaltmarsches zu unseren Plätzen sahen wir sogar den Einlauf der Athleten. Die Sicht war gut - das Wetter nicht. Was nicht von oben kam (wir saßen unter dem Dach) kam von hinten.
Der eigentliche Spielverlauf lässt mit der Verwendung von entsprechender Fachtermini sehr kurz halten. Es wurde ordentlich gestickt und neigekirsch, ein paar Bomben wurden geworfen und Nevadas Bootleg kann was. Ende vom Lied: Nevada wurde mit 38-31 heimgeschickt und ich will auch so eine Haarpracht unter dem Helm haben...
Die Praxis sah wie so oft schon anders aus... Aber fangen wir vorn an: es regnet. Seit früh. Da das Spiel erst am späten Nachmittag beginnt, verbringen wir die Zeit mit der Suche nach einem Handtuch und einer Wanderkarte. Dazu begeben wir uns in eine Mall, was quasi einem riesigen Einkaufszentrum entspricht. Das Teil ist dermaßen unübersichtlich und groß, wir haben gerade noch so einen Weg nach draussen gefunden... Ich denke die Angst unser gesamten übriges Leben darin verbringen zu müssen hat uns beflügelt!
Dann war es an The Bus uns die Tücken des öffentlichen Nahverkehrs auf höchst nervige Art und Weise aufzuzeigen. Der Zeitplan war ganz ok, bis der entsprechende Bus nicht kam! Ich glaube die nächsten zwei auch nicht und der Fahrer des dritten versicherte uns, dass wir pünktlich zum Kickoff da wären... Bravo!
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| Von 25-10-2008 Hawaii Football Warriors vs. Nevada |
Wir waren dann wirklich zum Kickoff da und dank eines waaghalsigen sowie rücksichtslosen Gewaltmarsches zu unseren Plätzen sahen wir sogar den Einlauf der Athleten. Die Sicht war gut - das Wetter nicht. Was nicht von oben kam (wir saßen unter dem Dach) kam von hinten.
Der eigentliche Spielverlauf lässt mit der Verwendung von entsprechender Fachtermini sehr kurz halten. Es wurde ordentlich gestickt und neigekirsch, ein paar Bomben wurden geworfen und Nevadas Bootleg kann was. Ende vom Lied: Nevada wurde mit 38-31 heimgeschickt und ich will auch so eine Haarpracht unter dem Helm haben...
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| Von 25-10-2008 Hawaii Football Warriors vs. Nevada |
Dienstag, 28. Oktober 2008
Pearl Harbor
Mangels adäquater Ideen und um den vermeintlich kulturellen Anspruch einiger Reisemitglieder zu bedienen, haben wir uns nach Pearl Harbor aufgemacht.
Der Bus braucht über eine Stunde dorthin, verlässt aber niemals die Stadt.
Die Gedenkstätte ansich ist überraschend preiswert, da kostenlos. Sonst ist sie natürlich gut gestaltet. Zu Beginn stehen unter Palmen auf sauber gemähten Rasen mal kleine, mal große Raketen und Torpedos, deren inginiöse Technik gepriesen wird.
Um gerade dies den (damals gegnerischen) Japanern abzusprechen, wird noch ein ganz besonderes Glanzstück ausgestellt: ein japanisches Einmann-Selbstmord-Torpedo! Selbst bei der Herstellung sind die Testpersonen umgekommen...
Nach den Exponaten wird man in eine Filmvorstellung gebeten, die mit einigem Pathos von der heroischen Schlacht berichtet, die die Amis drei Jahre später mit zwei Bomben vergolten.
Ganz um den obigen Eindruck über die damaligen Japaner zu bekräftigen, ertönte im größtenteils asiatisch besetzten Kinosaal lautes Geschnarche kurz nachdem der Film begonnen hatte.
Im Ganzen ist Pearl Harbor, der übrigens noch immer als Hafen der Pazifik-Flotte dient, recht interessant und man lernt, dass Kommunikation alles ist.
Vielleicht sollten wir dann auch mal über Kultur reden...
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| Von 23-10-2008 Hawaii Oahu |
Der Bus braucht über eine Stunde dorthin, verlässt aber niemals die Stadt.
Die Gedenkstätte ansich ist überraschend preiswert, da kostenlos. Sonst ist sie natürlich gut gestaltet. Zu Beginn stehen unter Palmen auf sauber gemähten Rasen mal kleine, mal große Raketen und Torpedos, deren inginiöse Technik gepriesen wird.
Um gerade dies den (damals gegnerischen) Japanern abzusprechen, wird noch ein ganz besonderes Glanzstück ausgestellt: ein japanisches Einmann-Selbstmord-Torpedo! Selbst bei der Herstellung sind die Testpersonen umgekommen...
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| Von 23-10-2008 Hawaii Oahu |
Nach den Exponaten wird man in eine Filmvorstellung gebeten, die mit einigem Pathos von der heroischen Schlacht berichtet, die die Amis drei Jahre später mit zwei Bomben vergolten.
Ganz um den obigen Eindruck über die damaligen Japaner zu bekräftigen, ertönte im größtenteils asiatisch besetzten Kinosaal lautes Geschnarche kurz nachdem der Film begonnen hatte.
Im Ganzen ist Pearl Harbor, der übrigens noch immer als Hafen der Pazifik-Flotte dient, recht interessant und man lernt, dass Kommunikation alles ist.
Vielleicht sollten wir dann auch mal über Kultur reden...
Montag, 27. Oktober 2008
Aloha
Wir sind mittlerweise auf Hawaii bzw. Oahu angekommen. Die Erklärung an die (teilweise schon ungehaltene) Stammleserschaft bezüglich fehlender Updates ist, dass wir geblendet durch Sonne, Strand, Meer, Palmen, fetten Menschen und den Preisen hier, einfach nicht in der Lage waren zu schreiben... Außerdem: wir sind im Urlaub!
Wie man sich denken kann, Oahu ist ziemlich schön. Das können wir trotz der relativ kurzen Eindrucks schon sagen. Der Verkehr erinnert an asiatische Größstädte, sowie auch viele Leute hier. Am ersten Tag ging naturgemäß nicht viel. Wir haben uns mal den Ozean angesehen und den Strand abgecheckt. Passt alles! Wir wohnen die nächste Zeit direkt in Waikiki. Das scheint sowas wie das Touristenviertel hier zu sein. Jedenfalls gibts ein paar ganz nette aber überlaufene Strände, die oft durch die schlechte Abendunterhaltung der angrenzenden Hotels beschallt werden. Die Sonnenuntergänge sind aber nicht ohne...
Eine Sache will ich an dieser Stelle nicht vergessen: die Preise hier! Nicht nur das der Euro ein Jahrestief nach dem anderen aufstellt. Hier kosten Lebensmittel eine Menge Kohle. Kauf dir eine Packung Milch (2l), eine Packung irgendwelcher Cornflakes und eine Tüte Saft (2l) und du bist mit 15$ dabei! Die haben echt ein was am Laufen! Von frischem Gemüse will ich garnicht er anfangen...
Wie man sich denken kann, Oahu ist ziemlich schön. Das können wir trotz der relativ kurzen Eindrucks schon sagen. Der Verkehr erinnert an asiatische Größstädte, sowie auch viele Leute hier. Am ersten Tag ging naturgemäß nicht viel. Wir haben uns mal den Ozean angesehen und den Strand abgecheckt. Passt alles! Wir wohnen die nächste Zeit direkt in Waikiki. Das scheint sowas wie das Touristenviertel hier zu sein. Jedenfalls gibts ein paar ganz nette aber überlaufene Strände, die oft durch die schlechte Abendunterhaltung der angrenzenden Hotels beschallt werden. Die Sonnenuntergänge sind aber nicht ohne...
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| Von 23-10-2008 Hawaii Oahu |
Eine Sache will ich an dieser Stelle nicht vergessen: die Preise hier! Nicht nur das der Euro ein Jahrestief nach dem anderen aufstellt. Hier kosten Lebensmittel eine Menge Kohle. Kauf dir eine Packung Milch (2l), eine Packung irgendwelcher Cornflakes und eine Tüte Saft (2l) und du bist mit 15$ dabei! Die haben echt ein was am Laufen! Von frischem Gemüse will ich garnicht er anfangen...
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Die Männertour
Ziel des heutigen Tages war eine Radtour zu den Redwoods - die höchsten Bäume der Welt. Wir waren wie immer super vorbereitet: noch keine Räder. T-Shirt und Shorts, ca. 2l Wasser, 4 Bananen und die volle Kameraausrüstung.
Das Problem mit den Räder war schnell (nach fast 2h) gelöst. Nachdem wir es abgelehnt hatten uns auf irgendwelche Gurken zu setzen, mieten wir zwei „High-Performance-Bikes“. Ein organgenes Gary Fisher Hardtail und ein schwarzes Trek Fully. Leicht klapperig würde das Trek wohl am besten beschreiben – aber immerhin High-Performance…
Die Golden Gate Bridge war ein ziemlicher Hingucker. Auch der unverbaute Blick auf San Francisco wusste zu gefallen. Auf der anderen Seite wartete gleich der erste Anstieg des Tages, diesmal noch in asphaltierter Form. Wir wurde jedoch mit einem sehr schönen Ausblick auf eine rote Brücke + Großstadt belohnt. Auch die darauf folgende Schotterabfahrt war sehr cool. Die Bremsen meines Rades wurden an ihre (nicht allzu fernen) Grenzen gebracht.
Aber wer runter fährt muss auch wieder hinauf. Das geschah dann auch auf dem Miwok-Trail. Frei übersetzt muss Miwok wohl das indianische Wort für langer, steiler, staubiger, heisser Anstieg sein. Bei den zwei Pausen, die ich brauchte, kreisten schon die Geier (oder waren es Krähen) über uns. Aber da das eine Männertour war, zogen wir das durch, nur um (nach einer schönen Abfahrt) wieder auf den besagten Miwok-Trail zu kommen. Kette rechts und los. Der Trail wurde seinem (von uns gegebenen) Namen gerecht und zwang uns teilweise zum Schieben der Räder. Wie jede Medalie hat auch jeder Berg eine andere Seite und die führte bergab. Man war das geil. Erst Schotter dann Straße. Mit offener Bremse (die machte eh nicht so viel) und einem beeindruckendem Panaroma ging es tal- und strandwärts. Unten gabs Lunch und die größten Bäume der Welt. Sehr gewaltig und schön beschreibt es wohl am besten. Und warum klauen die hier keine Räder? Weil es Arbeit wäre die wieder hoch zu fahren.
Die männermäßige Wahl fiel auf den steileren aber kürzeren Aufstieg – wie immer mit super Ausblick. Der Rest des Tages ist schnell erzählt: lange runter – hoch – runter – Brücke – Pause – Räder weg – Dusche – Essen – schlafen.
Fazit: Das war eine echte Männertour: ohne Vorbereitung gefühlte 180km und 3000 Höhenmeter abreissen.Wir haben die Marin Headlands fertiggemacht!
PS#1: auf der Männertour haben wir fast nur leicht bekleidete Frauen gesehen: wandernd in den Headlands oder joggend am Strand… passt!
PS#2: eigentlich reicht ein Bild diese Tour zu beschreiben - hier ist es:
Das Problem mit den Räder war schnell (nach fast 2h) gelöst. Nachdem wir es abgelehnt hatten uns auf irgendwelche Gurken zu setzen, mieten wir zwei „High-Performance-Bikes“. Ein organgenes Gary Fisher Hardtail und ein schwarzes Trek Fully. Leicht klapperig würde das Trek wohl am besten beschreiben – aber immerhin High-Performance…
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| Von San Francisco 2008 - Operation Redwood |
Die Golden Gate Bridge war ein ziemlicher Hingucker. Auch der unverbaute Blick auf San Francisco wusste zu gefallen. Auf der anderen Seite wartete gleich der erste Anstieg des Tages, diesmal noch in asphaltierter Form. Wir wurde jedoch mit einem sehr schönen Ausblick auf eine rote Brücke + Großstadt belohnt. Auch die darauf folgende Schotterabfahrt war sehr cool. Die Bremsen meines Rades wurden an ihre (nicht allzu fernen) Grenzen gebracht.
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| Von San Francisco 2008 - Operation Redwood |
Aber wer runter fährt muss auch wieder hinauf. Das geschah dann auch auf dem Miwok-Trail. Frei übersetzt muss Miwok wohl das indianische Wort für langer, steiler, staubiger, heisser Anstieg sein. Bei den zwei Pausen, die ich brauchte, kreisten schon die Geier (oder waren es Krähen) über uns. Aber da das eine Männertour war, zogen wir das durch, nur um (nach einer schönen Abfahrt) wieder auf den besagten Miwok-Trail zu kommen. Kette rechts und los. Der Trail wurde seinem (von uns gegebenen) Namen gerecht und zwang uns teilweise zum Schieben der Räder. Wie jede Medalie hat auch jeder Berg eine andere Seite und die führte bergab. Man war das geil. Erst Schotter dann Straße. Mit offener Bremse (die machte eh nicht so viel) und einem beeindruckendem Panaroma ging es tal- und strandwärts. Unten gabs Lunch und die größten Bäume der Welt. Sehr gewaltig und schön beschreibt es wohl am besten. Und warum klauen die hier keine Räder? Weil es Arbeit wäre die wieder hoch zu fahren.
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| Von San Francisco 2008 - Operation Redwood |
Die männermäßige Wahl fiel auf den steileren aber kürzeren Aufstieg – wie immer mit super Ausblick. Der Rest des Tages ist schnell erzählt: lange runter – hoch – runter – Brücke – Pause – Räder weg – Dusche – Essen – schlafen.
Fazit: Das war eine echte Männertour: ohne Vorbereitung gefühlte 180km und 3000 Höhenmeter abreissen.Wir haben die Marin Headlands fertiggemacht!
PS#1: auf der Männertour haben wir fast nur leicht bekleidete Frauen gesehen: wandernd in den Headlands oder joggend am Strand… passt!
PS#2: eigentlich reicht ein Bild diese Tour zu beschreiben - hier ist es:
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| Von San Francisco 2008 - Operation Redwood |
Dienstag, 21. Oktober 2008
Der erste Tag ist rum
Den ersten Tag in San Francisco haben wir geschafft! Wir sind heute viel gelaufen und haben auch viel gesehen.
Hauptsächlich waren wir vom Union Square Richtung Norden unterwegs. An den Piers war vormittags nicht wirklich viel los. Dafür gabs hier den ersten Veggi-Burger...
Die Fakten dieses Tages:
Morgen gehts auf einen "Bike-Ride". Die geplante Tour ist männlich! Nach Plan etwa 29 bis 40 km - eine Strecke! Aber dafür sollen wir die höchsten Bäume der Welt zu Gesicht bekommen... und so eine rote Brücke...
Hauptsächlich waren wir vom Union Square Richtung Norden unterwegs. An den Piers war vormittags nicht wirklich viel los. Dafür gabs hier den ersten Veggi-Burger...
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| Von San Francisco 2008 |
Die Fakten dieses Tages:
- Seelöwe sein ist cool
- Cable Car Fahrer sind voll die Styler
- Die Leute sind ziemlich ruhig. Keiner flippte aus - nichtmal im Strassenverkehr
- Kein Dunkin' Donuts gefunden. Verdammt!
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| Von San Francisco 2008 |
Morgen gehts auf einen "Bike-Ride". Die geplante Tour ist männlich! Nach Plan etwa 29 bis 40 km - eine Strecke! Aber dafür sollen wir die höchsten Bäume der Welt zu Gesicht bekommen... und so eine rote Brücke...
Montag, 20. Oktober 2008
San Francisco - Hawaii
Ja schon zum zweiten mal diesen Jahres sind wir in weiter Ferne im Urlaub. Diesmal hat es uns in die Vereinigten Staaten von Amerika verschlagen. Motiviert durch einen Besuch meiner Schwester, die aktuell an der HPU (Hawaiian Pacific University) die Schulbank drückt (hoffentlich).
Die Tickets waren schnell gebucht und auch recht günstig - wenn man in San Francisco einen Zwischenstop macht. Hier sind wir nun...
Durch eine sehr gute Anbindung an den Flughafen war es ziemlich einfach unser Hostel zu finden. Wir waren so spät da, dass der Typ der den Check-In mit uns machte, genug Zeit hatte sich richtig volllaufen zu lassen... Cheers!
Die Tickets waren schnell gebucht und auch recht günstig - wenn man in San Francisco einen Zwischenstop macht. Hier sind wir nun...
Durch eine sehr gute Anbindung an den Flughafen war es ziemlich einfach unser Hostel zu finden. Wir waren so spät da, dass der Typ der den Check-In mit uns machte, genug Zeit hatte sich richtig volllaufen zu lassen... Cheers!
Es geht los
Viele Leute wollten wissen was in unseren Urlauben so geht. Viele wollen Fotos sehen. Da dachten wir es wäre keine schlechte Idee das ganze mal ein wenig moderner zu gestalten. Ausserdem wid es vielleicht nicht das letzte mal sein, dass Themos und Eliot unterwegs sind. Da wäre doch ein Blog eine spitzen Idee...
Themos und Eliot
Themos und Eliot
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